Gesellschaftslehre

Das Fach Gesellschaftslehre (GL) ist ein integriertes Unterrichtsfach, welches

Politik, Geschichte und Erdkunde miteinander vereint. Es befasst sich mit Themen, die die Gesellschaft an sich betreffen. Eine Gesellschaft ist dabei immer eine Gruppe von Menschen, die nach bestimmten Regeln oder Gesetzen zusammenlebt und die gemeinsame Ziele hat. Sobald Menschen in solchen Gruppen zusammenleben, passiert dies in einem bestimmten geographischen Raum zu einer bestimmten Zeit und nach bestimmten Gesetzen. Dies gilt nicht erst für die Moderne, sondern seit es menschliches Leben auf der Erde gibt. Als konkrete Beispiele hierfür werden im Fach GL in den unterschiedlichen Jahrgangsstufen beispielsweise altsteinzeitliche Nomadenstämme, die römische Republik, die mittelalterliche Ständegesellschaft oder die deutsche Nachkriegsgesellschaft in den Fokus gerückt.

In Gesellschaftslehre werden solche unterschiedlichen Gruppen aus den Perspektiven der drei Fächer untersucht. Das bedeutet, dass bei jedem Unterrichtsthema alle drei Bereiche Berücksichtigung finden. Auf diese Weise ist es den Schülerinnen und Schülern möglich, sich mit einem Thema in ihrem gewünschten Bereich auseinanderzusetzen.