RBG beim Jugend Forscht Regionalwettbewerb

Auch in diesem Jahr haben Schülerinnen der RBG wieder erfolgreich am Regionalwettbewerb von Jugend Forscht in Celle teilgenommen. 

Carlotta Neumann und Lar Müther haben in ihrem ProjektWachstum unter Dampfuntersucht, ob das Rauchen von Vapesfür Pflanzen schädlich ist. Dabei haben sie die Wirkung von Vapes und anderen Genussmitteln, wie Alkohol und Zigaretten, auf Pflanzen und Hefezellen getestet. Sie haben festgestellt, dass das Vape-Liquid einen negativen Effekt auf Wasserpflanzen hat und sowohl das Wachstum von Algen als auch von Hefezellen hemmt. Sie haben den dritten Platz im Fachgebiet Biologie erreicht. 

Emma Zapf hat in ihrem Projekt „Vom Kraut zum Blatt“ihr Papier aus Brennnesseln verwendet um Verpackungsmaterial herzustellen. Der Schwerpunkt in diesem Jahr lag auf dem Schneiden und Verkleben von Körpernetzen aus dem selbstgemachten Papier, um daraus Verpackungskartons zusammenzusetzen. Sie hat den zweiten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt erhalten.

Außerdem wurde Lehrerin Anja Marquardt mit dem MNU Sonderpreis zur besonderen Anerkennung der Projektbetreuung ausgezeichnet. Sie bereichert seit August 2025 die JuFo-AG mit kreativen Ideen und wissenschaftlicher Expertise.

Oberstufennachmittag 2026

Am 5. Februar 2026 öffnete unsere Schule ihre Türen zum Oberstufen-Infonachmittag – und das mit erfreulich großem Zuspruch. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Oberstufe zu informieren.

Im Mittelpunkt stand für den aktuellen Jahrgang 11 die Vorstellung der Unterrichtsfächer der Oberstufe. Besonders die Unterscheidung zwischen Grund- und Leistungskursen spielte dabei eine wichtige Rolle, da die Wahl der Profile und Prüfungsfächer für die Qualifikationsphase bereits kurz bevorsteht.

Gleichzeitig richtete sich das Angebot auch an Zehntklässlerinnen und Zehntklässler, die einen ersten Überblick über die Oberstufe gewinnen wollten. Unter ihnen waren auch zahlreiche externe Gäste, die sich für einen Wechsel an unsere Schule interessieren und den Nachmittag zum Kennenlernen nutzten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das Tansania-Café, in dem bei einer Tasse Kaffee nicht nur Raum für Gespräche blieb, sondern auch Einblicke in unsere Schulpartnerschaft mit Tansania gegeben wurden. Insgesamt war der Infonachmittag eine rundum gelungene, gut besuchte Veranstaltung mit vielen anregenden Gesprächen und positiven Rückmeldungen.

RBG Burgdorf erreicht den 2. Platz beim Niedersächsischen Schulsportpreis

Die Fachschaft Sport der RBG Burgdorf hat sich mit dem Projekt der „Nichtschwimmer-Woche“ in diesem Jahr erstmals für den Niedersächsischen Schulsportpreis beworben und war direkt erfolgreich. Mit einem Bewerbungs-video zu den Inhalten des Projektes hatte sich die RBG, in Person von Herrn Sven Marks als Fachbereichsleitung Sport, stellvertretend für den DLRG und das Gymnasium Burgdorf, die auch zu gleichen Teilen an der Durchführung des Projektes beteiligt waren, beim Deutschen Sportlehrer-Verband beworben und unter 11 Bewerbern den 2.Platz errungen.

Die „Nichtschwimmer-Woche“ findet in Kooperation mit dem Gymnasium und dem DLRG seit 2023 immer in der vorletzten Schulwoche vor den Sommerferien im Hallen- und Freibad Burgdorf statt. Dabei wird in einem Crash-Kurs versucht allen Nichtschwimmern der 5.Klassen von Gesamtschule & Gymnasium (ca. 60 SchülerInnen pro Jahr/ 40 der RBG & 20 des Gymnasiums) in 5 Tagen das Schwimmen beizubringen, um ab dem nächsten Schuljahr mit dem regulären Schwimmunterricht in Jahrgang 6 unter gleichen Bedingungen starten zu können. Die ansteigenden Zahlen der erfolgreich absolvierten Freischwimmer- und Bronze-Abzeichen mit einer Erfolgsquote von bis zu 70 % geben den Beteiligen Recht, um dieses Projekt in jedem Jahr fortzuführen.

Ausgangspunkt für diese Nichtschwimmer-Woche waren die stark gestiegenen Zahlen der Nichtschwimmer in der Corona-Zeit und der Wille, daran etwas dauerhaft zu ändern. Aus diesem Grunde taten sich Jan Gundlach (Vorsitzender des DLRG Burgdorf), Lars Wyrwoll (Fachobmann Sport des Gymnasiums Burgdorf) & Sven Marks (Fachbereichsleitung Sport der RBG Burgdorf) zusammen, um mit DLRG-Betreuern, Sport-KuK beider Schulen und vielen freiwilligen Schülern als Helfern im und ums Wasser herum dieses Projekt auf die Beine zu stellen.

Stellvertretend für alle beteiligten Institutionen, Helfer & Betreuer nahmen am 13.12. an der Grundschule Baccum (Lingen im Emsland/ Gewinnerschule) Sven Marks, Jan Gundlach, sowie Celina Bosse & Julius Vogel als Schülervertreter der RBG den 2.Platz aus den Händen von Anselm Seven vom Deutschen Sportlehrer-Verband mit Stolz entgegen.

Burgdorfer Golfverein spendet Golfbälle für WPK 6

Der Burgdorfer Golfverein hat dem WPK Gesund und Leben in Jahrgang 6 für die Unterrichtseinheit „Minigolf in der Sporthalle“ Golfbälle gespendet.

„Gerne unterstützen wir diese Unterrichtseinheit mit Bällen“, sagte Emily Sprus vom Burgdorfer Golfverein.

Sportlehrkraft Karin Klüsener bedankte sich für die großzügige Spende: „Die Schüler*innen können so den Minigolfsport in der Sporthalle sehr realitätsnah nachspielen“.

Gedenktag 9. November

Gedenken an den 9. November 1938

Heute haben wir im WPK Stadtgeschichte gemeinsam mit unseren Schülern die Stolpersteine in der Wallgartenstraße gereinigt. Diese Aktion fand anlässlich des Jahrestags zur Erinnerung an die Ereignisse des 9. November 1938 statt, einem Tag, der als Reichspogromnacht in die Geschichte eingegangen ist. An diesem Tag wurden in ganz Deutschland jüdische Geschäfte angegriffen, Synagogen brannten, und viele jüdische Bürgerinnen und Bürger wurden verfolgt.

vorher

Unsere Schüler haben sich mit großem Engagement an der Putzaktion beteiligt, auch wenn es eine anstrengende Aufgabe war. Mit Schwämmen und Reinigungsmitteln haben sie die Stolpersteine sorgfältig von Schmutz und Moos befreit, um diese wichtigen Erinnerungen sichtbar zu halten.

Voller Einsatz                                                              jetzt müssen alle ran!

Die Stolpersteine erinnern uns an das jüdische Leben in Burgdorf, insbesondere an die Familie Cohn, die in unserer Gemeinde aktiv war. Die Cohns führten eine Fleischerei, die viele Bürgerinnen und Bürger besuchten, bevor sie während der NS-Zeit zur Flucht gezwungen wurden.

Durch unsere Reinigungsaktion möchten wir nicht nur die Stolpersteine in ihrem Zustand bewahren, sondern auch das Bewusstsein für die Geschichte und das Leid, das viele Menschen erfahren haben, wachhalten. Es ist wichtig, dass wir die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig halten, um zukünftige Generationen zu sensibilisieren und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Das Ergebnis spricht für sich!