Oberstufennachmittag 2026

Am 5. Februar 2026 öffnete unsere Schule ihre Türen zum Oberstufen-Infonachmittag – und das mit erfreulich großem Zuspruch. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die Oberstufe zu informieren.

Im Mittelpunkt stand für den aktuellen Jahrgang 11 die Vorstellung der Unterrichtsfächer der Oberstufe. Besonders die Unterscheidung zwischen Grund- und Leistungskursen spielte dabei eine wichtige Rolle, da die Wahl der Profile und Prüfungsfächer für die Qualifikationsphase bereits kurz bevorsteht.

Gleichzeitig richtete sich das Angebot auch an Zehntklässlerinnen und Zehntklässler, die einen ersten Überblick über die Oberstufe gewinnen wollten. Unter ihnen waren auch zahlreiche externe Gäste, die sich für einen Wechsel an unsere Schule interessieren und den Nachmittag zum Kennenlernen nutzten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das Tansania-Café, in dem bei einer Tasse Kaffee nicht nur Raum für Gespräche blieb, sondern auch Einblicke in unsere Schulpartnerschaft mit Tansania gegeben wurden. Insgesamt war der Infonachmittag eine rundum gelungene, gut besuchte Veranstaltung mit vielen anregenden Gesprächen und positiven Rückmeldungen.

Gedenktag 9. November

Gedenken an den 9. November 1938

Heute haben wir im WPK Stadtgeschichte gemeinsam mit unseren Schülern die Stolpersteine in der Wallgartenstraße gereinigt. Diese Aktion fand anlässlich des Jahrestags zur Erinnerung an die Ereignisse des 9. November 1938 statt, einem Tag, der als Reichspogromnacht in die Geschichte eingegangen ist. An diesem Tag wurden in ganz Deutschland jüdische Geschäfte angegriffen, Synagogen brannten, und viele jüdische Bürgerinnen und Bürger wurden verfolgt.

vorher

Unsere Schüler haben sich mit großem Engagement an der Putzaktion beteiligt, auch wenn es eine anstrengende Aufgabe war. Mit Schwämmen und Reinigungsmitteln haben sie die Stolpersteine sorgfältig von Schmutz und Moos befreit, um diese wichtigen Erinnerungen sichtbar zu halten.

Voller Einsatz                                                              jetzt müssen alle ran!

Die Stolpersteine erinnern uns an das jüdische Leben in Burgdorf, insbesondere an die Familie Cohn, die in unserer Gemeinde aktiv war. Die Cohns führten eine Fleischerei, die viele Bürgerinnen und Bürger besuchten, bevor sie während der NS-Zeit zur Flucht gezwungen wurden.

Durch unsere Reinigungsaktion möchten wir nicht nur die Stolpersteine in ihrem Zustand bewahren, sondern auch das Bewusstsein für die Geschichte und das Leid, das viele Menschen erfahren haben, wachhalten. Es ist wichtig, dass wir die Erinnerung an die Vergangenheit lebendig halten, um zukünftige Generationen zu sensibilisieren und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Das Ergebnis spricht für sich!

Klassenfahrt nach Sylt

Klassenfahrt nach Sylt: Ein unvergessliches Abenteuer!

Vom 21. bis 25. Oktober hatten unsere vier 8. Klassen die Gelegenheit, die wunderschöne Insel Sylt zu erkunden. Die Anreise erfolgte bequem per Bahn, was bereits den Auftakt zu einem aufregenden Abenteuer bildete.

Die 8b und 8e wohnten in der Jugendherberge in Hörnum, während die 8d und 8f in Westerland untergebracht waren. Das abwechslungsreiche Programm bot zahlreiche Highlights: Eine spannende Schifffahrt, bei der wir nicht nur die malerische Küste genossen, sondern auch aktiv am Meerestierfang teilnahmen. Mit großer Neugier betrachteten wir unsere Fänge und lernten viel über die vielfältige Meereswelt.

Ein weiteres Abenteuer war die Strand- und Wattwanderung, bei der wir die faszinierenden Lebensräume des Watts erkundeten. Zudem durften wir an einer informativen Inselrundfahrt teilnehmen, bei der wir spannende Fakten über Sylt erfuhren – darunter, wie viele Golfplätze die Insel hat und wo Christian Lindner geheiratet hat!

Diese Klassenfahrt hat uns nicht nur näher zusammengebracht, sondern auch unser Wissen über die Natur und Kultur Sylt’s erweitert. Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Erlebnisse!

Juniorwahl zur Europawahl 2024 an der RBG

Wieder einmal haben einige Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Bembenneck-Gesamtschule an der Juniorwahl teilgenommen. Dieses Mal gaben sie ihre Stimme für das Europaparlament ab. Die Juniorwahl, ein deutschlandweites Projekt zur politischen Bildung, bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Demokratie und politische Prozesse hautnah zu erleben.

In den Wochen vor der Wahl setzten sich unsere Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Europa und Demokratie auseinander. Im Rahmen des GL und Politik-Wirtschaft-Unterrichts wurden Grundlagen vermittelt, die Programme der Parteien analysiert und aktuelle politische Debatten diskutiert.

Am Wahltag selbst verwandelte sich unsere Aula in ein Wahllokal. Wahlkabinen, Wahlurnen und Wahlhelfer sorgten für ein authentisches Wahlerlebnis. Die Schülerinnen und Schüler konnten den kompletten Ablauf einer Wahl durchlaufen – von der Registrierung über die Stimmabgabe bis hin zur Auszählung der Stimmen. Dies ermöglichte ihnen, die Bedeutung und den Ablauf freier und geheimer Wahlen zu verstehen.

Die Ergebnisse spiegeln die vielfältigen politischen Ansichten unserer Schulgemeinschaft wider und bieten einen interessanten Einblick in die politischen Präferenzen der jungen Generation.

Die Juniorwahl zur Europawahl war nicht nur ein lehrreiches Projekt, sondern auch ein wichtiges Zeichen für gelebte Demokratie an unserer Schule. Sie hat gezeigt, wie wichtig politische Bildung ist und wie engagiert unsere Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind.

Wir freuen uns auf die nächste Wahl, bei der wir wieder mit dabei sein werden.

M. El Ouni

Berlinfahrt 2024

Liebe Schulgemeinschaft,

auch dieses Jahr fand wieder die Fahrt nach Berlin statt. Die Politik-Wirtschaft-Kurse des 12. Jahrgangs machten sich auf die Reise in die politische und geschichtsträchtige Hauptstadt Deutschlands – mit klarem Fokus: Demokratiebildung und Erinnerung.

Das politische Zentrum Deutschlands, der Bundestag, öffnete wieder seine Türen für uns und wir erlebten hautnah, wie Gesetze gestaltet und kontroverse Diskussionen geführt werden – eine intensive Lektion in Demokratiebildung.

Was uns in Hohenschönhausen erzählt wurde, brachte uns ziemlich auf den Boden der Tatsachen. Plötzlich wurde das „kleine Hotelzimmer“ doch zum Luxusproblem. Diese Freiheit, wie wir sie leben dürfen, ist nicht selbstverständlich. Während man vor gar nicht allzu langer Zeit in der DDR für freie Meinungsäußerung wie der Kritik an der Regierung inhaftiert und unter menschenunwürdigen Bedingungen gefoltert wurde, gibt es in der heutigen Bundesrepublik Grundrechte, die vor solchen Taten schützen. Politische Positionen dürfen frei geäußert werden wie bei der Plenarsitzung im Bundestag zu sehen. Und wir alle dürfen daran teilhaben. Die Glaskuppel ist nicht nur ein schönes Fotomotiv, sie steht für die Prinzipien der Demokratie, Transparenz und Bürgernähe. Für den Zeitzeugen Herrn Garcia Vàzquez, der einen Teil unserer Gruppe durch das dunkelste Kapitel seines Lebens führte, ist Freiheit ein Geschenk, ein hohes Gut, das geschützt werden muss und für das wir dankbar sein sollten. Gut, dass wir für unsere Freiheit abends noch ein bisschen getanzt haben. 

Mit begeisterten Grüßen,

Jan Schröter, Tadjoudine Kpekpassi, Sylvia Jesche und Madlen El Ouni